Kleingärtnerverein
Pfarrkirchen e.V
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Neuwahlen 2019
Quelle Johanna Maier


Pressebericht von Frau Johanna Meier der PNP

Hans-Jürgen Waschkau bleibt Chef bei Pfarrkirchner Kleingärtnern

Walter Seidinger zum Ehrenmitglied ernannt
Pfarrkirchen. Der Kleingärtnerverein Pfarrkirchen e.V. traf sich am vergangenen Donnerstag in der Pizzeria Fiume. Unter anderem standen Neuwahlen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Dabei war es Walter Seidinger, dem eine ganz besondere Ehre zuteilwurde: Der langjährige Kassier erhielt die Ehrennadel in Gold mit einer Urkunde und wird von nun an im Verein als Ehrenmitglied geführt.
1.Vorstand Hans-Jürgen Waschkau begrüßte zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste, unter ihnen 3. Bürgermeisterin Franziska Wenzel, Ehrenvorsitzenden vom Stadtverband Landshut Peter Köhler, Ehrenvorsitzende Helmut Ries und Heiner Thoni, Sabine Nesner vom Kleingartenbauverein Vilsbiburg, sowie Jutta Kunz und Elke Human- Rembeck vom Gartenbauverein Pfarrkirchen.
Peter Köhler betonte in seinem Grußwort, er fühle sich bereits seit 1993 mit den Pfarrkirchnern eng verbunden. Eine Bewertung der Kleingärten in den Jahren von 2007 bis 2009 hätte ihm persönlich viel Freude bereitet und sein Leben bereichert. Inzwischen eingestellte Fördermittel für Kleingartenanlagen seitens des Bayerischen Freistaates sollten von Politikern wieder ins Leben gerufen werden. Er erzählte von der enormen Wichtigkeit der Einhaltung von Kleingartenverordnungen. Werden diese strikt eingehalten, so könnten bestehende Gartenparzellen in der Nähe von Wohnbaugebieten nicht plötzlich aus Not zweckentfremdet und zu Wohnanlagen umfunktioniert werden. Wer einen Kleingarten betreibe habe nicht nur ein aktives Hobby, auch Obst und Gemüse kann ohne Chemie geerntet werden, so Köhler.
Vorstand Waschkau berichtete von mehreren Sitzungen, von Mitgliedern- die nach mehr als 50 Jahren Verbundenheit aus gesundheitlichen Gründen ihre Gärten aufgeben mussten. Erfreulicher Weise wurden auch 11 neue Pächter im Verein begrüßt. Er sprach von einem äußerst positiven Ergebnis, dass alle Parzellen in den vier Gartenanlagen so gut wie verpachtet seien, bei einem einzigen fiele am Wochenende noch eine Entscheidung. Nach geäußerten Kritik würden bemängelte Gärten immer schnell in Ordnung gebracht. Die Teilnahme am Ausmarsch zum Volksfest war erwähnenswert, auch der Besuch des Kleingärtnervereins Landshut. In der Anlage Rottauen habe man eigens ein Zelt aufgebaut, es gab Kesselgulasch, Kaffee und Kuchen. Die Termine stünden immer in den Schaukästen der einzelnen Anlagen. Er verwies auf den 27. April, wo in der Gärtnerei Wagle in Pfarrkirchen wieder ein „Tag der offenen Gärtnerei“ stattfände. Und weiter: Von leerstehenden Gartenanlagen dürfe bis zur Wiederverpachtung nichts entnommen werden. Essensreste müssten ordentlich weggeräumt werden, damit keine Ratten angezogen würden. Kein offenes Feuer in den Gartenanlagen, dies könnte bei einem Brand fatale Folgen haben. Besonders lobenswert erwähnte der Vorsitzende den Gartlerball und dankte dabei nochmals dem Narrenkobel für den tollen Auftritt. Für eine abgeänderte Vergütung der Vorstandschaft sprachen sich alle Anwesenden aus. Er ermahnte bei Problemen: „Manchmal ist es besser miteinander zu reden, als übereinander!“
Walter Seidinger war 30 Jahre lang Kassier im Kleingartenverein. An diesem Abend trug er seinen Kassenbericht in gewohnt perfekter Manier, aber ein letztes Mal vor. Als Zeichen des Dankes bekam er dafür viel Applaus. Helmut Ries trug den Revisionsbericht vor, er hatte mit Petra Pilgram die Kasse geprüft. Die Entlastung der Vorstandschaft folgte.
Im Namen der Stadt dankte 3. Bürgermeisterin Franziska Wenzel allen für ihr Engagement im Verein. Sie hob die Bedeutung der Kleingartenanlagen deutschlandweit hervor. Auch sie verwies auf die Verordnung bei den Kleingartenanlagen und auf deren strikte Einhaltung, damit bei Wohnlandknappheit diese Anlagen nicht in Gefahr kämen. In Pfarrkirchen habe es bereits einmal so eine Situation gegeben, allerdings habe die Stadt für eine Ausgleichsfläche gesorgt. Wichtig für Erholungssuchende seien die Kleingärten, auch könne man hier die künftige Generation an die Natur heranführen, so Wenzel. Mitgliederehrungen
Walter Seidinger wurde für 40 Jahre Vereinstreue und für 30 Jahre im Amt als Kassier ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrennadel in Gold und eine Urkunde mit dem Text: Als Anerkennung der besonderen Verdienste um das Kleingartenwesen in Pfarrkirchen, insbesondere um sein verantwortungsvolles Wirken als 1. Kassier wird Gartenfreund Walter Seidinger zum Ehrenmitglied ernannt.
40 Jahre: Heinz Damböck, 35 Jahre: Martin Raucher, 30 Jahre: Maria Moosbauer und Peter Opitz
Es folgte noch die Neuwahl, bei der Peter Köhler als Wahlleiter fungierte. Dabei gab es nur wenige Änderungen: Hans-Jürgen Waschkau bleibt Vorsitzender, sein Stellvertreter Dieter Bergter. Als 1. Kassier tritt Ralf Weiß die Nachfolge von Walter Seidinger an, sein Stellvertreter Georg Messler. Ute Grossert bleibt 1. Schriftführerin, ihre Stellverteterin ist Sandra Weiß. Die Obmänner: Peter Opitz (Mahlgassing), Alexander Bauer (Westgarten), Dieter Bergter (Auwiesen), Franz Tiimus und Reinhard Neuwirth (Rottauen). 1. Revisor: Hans Dieter Brückner, 2. Revisor: Elke Fischer, Beisitzer: Karl-Heinz Dietrichs (Mahlgassing), Alois Brader (Westgarten), Grodok Klement (Auwiesen), Hermann Forster (Rottauen). Gerätewart: Hermann Forster.
Zum Schluß wurden bei „Wünsche und Anträge“ noch zwei schriftliche Anträge behandelt. Zum einen steigt der Mitgliedsbeitrag auf Wunsch des neuen Kassiers von 28 Euro auf 31 Euro pro Jahr. Zum anderen wünschte sich der stellvertretende Vorstand eine Wiedereinführung der Aufnahmegebühr bei neuen Pächtern in Höhe von 10 Euro. Beides wurde einstimmig beschlossen. –jm

Wahlleiter Peter Köhler (rechts) gratulierte der Vorstandschaft zur Wahl: 1. Vorsitzender Hans-Jürgen Waschkau, Stellvertreter Dieter Bergeter, 1.Kassier Ralf Weiß, 1. Schriftführerin Ute Grossert und Stellvertreterin Sandra Weiß (von links).
Vorstand Hans-Jürgen Waschkau (rechts) gratulierte mit 3. Bürgermeisterin Franziska Wenzel zu den Auszeichnungen: Walter Seidinger, Martin Raucher, Maria Moosbauer, Peter Opitz und Hans Damböck (von links).

Fotos: Maier